Vortrag: Fehler-Kultur

Kostenfreie Onlineveranstaltung zum Thema „Fehlerkultur entwickeln“, Dauer ca. 45 Minuten
15.04.2021 Abend-Vortrag | Start 18.00 Uhr
20.04.2021 Vormittags-Vortrag | Start 10.00 Uhr
Den Zoom-Link zum Vortrag versenden wir nach Anmeldung | Anmeldung per E-Mail oder telefonisch: 07662 94 94 80


Die Ungewissheiten der Zukunft meistern

Mit dem Wissen von heute – nach einem Jahr Corona-Politik – möchte man vielleicht Kanzlerin samt Regierung für einige Entscheidungen auf den Mond schießen. Aber fairerweise muss man auch anerkennen, dass jede Entscheidung aus einer Situation der Unsicherheit heraus getroffen wurde.

Was die Zukunft bringt, kann niemand vorhersagen. Daher ist es auf jeden Fall achtenswert, dass unter solchen Umständen der Unsicherheit überhaupt Entscheidungen getroffen wurden.


Für mutige Entscheidungen – die nach bestem Wissen und Gewissen getroffen werden – brauchen wir zwei Dinge:

  1. Wir brauchen das Vertrauen, dass diese Entscheidungen nicht mit dem Wissen niedergemacht werden, welches wir erst in der Zukunft haben können
  2. Wir brauchen das Vertrauen, dass wir alle suboptimalen Entscheidungen oder Fehlentscheidungen offen ansprechen können und daraus lernen dürfen

Fehler weisen den Weg, zu mehr Effizienz, decken Ambivalenzen auf, sind Anlass für effektives Ressourcen-Management und vor allem die lebenslange Chance uns persönlich und fachlich weiterzuentwickeln.


Fehler lenken unsere Emotionen. Lernen Sie, diese selbst zu steuern – damit Fehler die Kettenrektionen nach sich ziehen, für die sie vorgesehen sind: für die persönliche und fachliche Weiter-Entwicklung.


Die Kanzlerin hat es vorgemacht. Nur wer die eigenen Fehler erkennt und den Mut hat sie einzugestehen, kann daraus lernen und daran wachsen.

Welche Lernprozesse aus der Geschichte mit den Osterruhetagen gezogen werden sind noch offen. Was uns helfen könnte?

Eine Fehlerkultur, auf allerhöchster Regierungsebene aber auch für jede*n Einzelne*n von uns:

 
Sozialkompetenzen: Vertrauen - Offenheit - Wahrnehmung - Abgrenzung - Akzeptanz - Win-Win - Synergieeffekte - Vertrauen
  • Offenheit von allen Beteiligten, damit neue Formate und Ideen gefunden werden können (dies ermöglicht Wahrnehmung auf allen Ebenen)
  • Abgrenzung zwischen den verschiedenen Belangen (damit Akzeptanz anderen Denkens möglich wird und Lösungen im win-win gefunden werden)
  • Aus dem win-win entstehen Synergieeffekte, von denen alle Beteiligten profitieren
  • Jetzt haben wir das Wichtigste geschafft: Vertrauen, dass es gut wird
 

Was macht Hoffnung? Wir alle sind bereits Fehler-Expert*innen!

Als Kinder waren wir richtige Profis im Umgang mit Fehlern. Erst mit dem Erwachsen werden tritt an Stelle der konstruktiven Fehler-Nutzung: Unsicherheit, Selbstzweifel oder gar Resignation.

Zum Glück verfügen Kinder über eine EARLY-LEARNING-Kompetenz. Nur so können sie Laufen, Schreiben, Fahrradfahren und tausend andere Dinge lernen.

  • Probieren geht über Studieren – beim Probieren lassen sich Fehl-Versuche allerdings nicht vermeiden. Sie sind vielmehr fester Bestandteil des Lernprozesses (ein 14 Monate altes Kind fällt pro Tag ca. 100-mal hin – … und steht danach immer wieder auf).
  • Fehler können schmerzhaft sein und zur Vermeidung der Wiederholung führen. Fehler können aber auch motivieren, um das erwünschte Ziel zu erreichen. Solange wir Vertrauen haben sowie neugierig und offenbleiben.

Referentin: Elsbeth Trautwein, Geschäftsleitung TrautweinTraining, Lehrtrainerin für Führungskräfte, Unternehmensberater/innen, Coachs und Trainer/innen.

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